Fußpflege im Alter: Gesunde Füße für mehr Selbstständigkeit
Mit den Jahren wird die Fußpflege schwieriger – und wichtiger. Warum gesunde Füße so viel mit Mobilität zu tun haben und wie Angehörige unterstützen können.
Gesunde Füße sind die Grundlage dafür, sicher und selbstständig unterwegs zu sein. Mit zunehmendem Alter verändert sich aber vieles: Die Haut wird dünner und trockener, Nägel werden dicker und härter, und das Bücken zu den eigenen Füßen fällt oft schwer. Umso wichtiger ist eine regelmäßige, fachgerechte Pflege.
Typische Veränderungen im Alter
- Verdickte, harte Nägel, die sich mit einer normalen Schere kaum noch schneiden lassen
- Trockene Haut, Hornhaut und rissige Fersen
- Hühneraugen durch Zehenfehlstellungen
- Nachlassende Empfindung und Durchblutung – Verletzungen werden später bemerkt
Warum Fußpflege vor Stürzen schützt
Schmerzende Füße verändern den Gang: Man tritt unsicher auf, entlastet einzelne Stellen und gerät leichter aus dem Gleichgewicht. Gepflegte, schmerzfreie Füße und gut sitzende Schuhe sind deshalb ein wichtiger Baustein, um Stürzen vorzubeugen.
Tipps für Angehörige
Wenn Eltern oder Großeltern ihre Füße nicht mehr selbst gut erreichen, können Sie unterstützen:
- Füße regelmäßig gemeinsam anschauen – auch Fußsohlen und Zehenzwischenräume
- Beim Eincremen helfen und auf passende, feste Hausschuhe achten
- Nägel nicht mit scharfen Instrumenten kürzen, sondern lieber regelmäßige Termine bei uns vereinbaren
Sie sind herzlich willkommen, Ihre Angehörigen zum Termin zu begleiten. Unsere Praxis ist stufenlos und mit Aufzug erreichbar.
Wie wir helfen
Wir kürzen und bearbeiten auch stark verdickte Nägel schonend, tragen Hornhaut ab, behandeln Hühneraugen und achten auf erste Anzeichen von Druckstellen oder Entzündungen. Bei Diabetes oder Nervenschäden ist die Behandlung oft auf ärztliche Verordnung möglich – mehr in unseren häufigen Fragen. Hausbesuche bieten wir derzeit leider nicht an.