Schweißfüße: Was wirklich gegen nasse Füße und Geruch hilft
Feuchte Füße sind unangenehm – und ein idealer Nährboden für Fußpilz. Mit diesen Tipps bekommen Sie Schweiß und Geruch in den Griff.
Unsere Füße haben besonders viele Schweißdrüsen – rund 250.000 pro Fuß. Schwitzen ist also völlig normal. Manche Menschen schwitzen aber deutlich stärker, als es zur Kühlung nötig wäre. Der unangenehme Geruch entsteht übrigens nicht durch den Schweiß selbst, sondern durch Bakterien, die ihn zersetzen.
Mögliche Ursachen
- Veranlagung – übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) liegt oft in der Familie
- Luftundurchlässige Schuhe und Socken aus Kunstfaser
- Stress, Hormonumstellungen oder Übergewicht
- Selten Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion
Tipps für trockene Füße
- Füße täglich waschen und besonders zwischen den Zehen gründlich abtrocknen
- Socken täglich wechseln – am besten aus Baumwolle, Wolle oder Funktionsfasern
- Schuhe im Wechsel tragen, damit jedes Paar einen Tag lang austrocknen kann; Einlegesohlen herausnehmen
- Atmungsaktive Schuhe aus Leder bevorzugen, im Sommer auch offene Schuhe
- Fuß-Antitranspirant aus der Apotheke, abends auf die trockene Haut aufgetragen
- Fußbäder mit Gerbstoffen, z. B. Salbei oder schwarzem Tee
Warum Schweißfüße das Pilzrisiko erhöhen
Feuchte, aufgeweichte Haut ist ideal für Pilze. Achten Sie deshalb besonders auf die Zehenzwischenräume – Rötungen, Juckreiz oder weißliche, schuppige Haut können auf Fußpilz hinweisen.
Wann zur Ärztin oder zum Arzt?
Wenn Sie trotz aller Maßnahmen stark schwitzen und das Ihren Alltag belastet, kann eine Hautärztin oder ein Hautarzt weiterhelfen – etwa mit einer Leitungswasser-Iontophorese. Plötzlich auftretendes, starkes Schwitzen sollten Sie ärztlich abklären lassen.
Wie wir helfen
Wir entfernen verdickte Hornhaut, in der sich Bakterien gern festsetzen, schauen uns Ihre Haut und Nägel auf erste Anzeichen von Pilz an und beraten Sie zur passenden Pflege und zu geeigneten Socken und Schuhen.