Rissige Fersen und Hornhaut: Was wirklich hilft
Trockene, rissige Fersen sind mehr als ein Schönheitsproblem: Tiefe Risse schmerzen und können sich entzünden. So pflegen Sie richtig – und so helfen wir.
Hornhaut ist eigentlich ein Schutz: Die Haut verdickt sich dort, wo sie viel Druck aushalten muss. Wird sie aber zu dick und trocken, verliert sie ihre Elastizität – und bei jedem Schritt entstehen feine Risse, die sich zu tiefen, schmerzhaften Spalten (Rhagaden) entwickeln können.
Woher kommen rissige Fersen?
- Trockene Haut – besonders im Winter oder mit zunehmendem Alter
- Offene Schuhe und Barfußlaufen, bei denen die Ferse nicht gestützt wird
- Übergewicht oder viel Stehen, das den Druck auf die Ferse erhöht
- Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Neurodermitis
Was Sie selbst tun können
- Füße täglich mit einer harnstoffhaltigen Fußcreme (Urea, etwa 10 %) eincremen – nicht zwischen den Zehen
- Hornhaut sanft mit einem Bimsstein oder einer Feile pflegen – nur bei trockener Haut und ohne Druck
- Ausreichend trinken und Schuhe mit geschlossener Ferse tragen
Bitte nicht: Hornhauthobel oder Klingen verwenden – zu tiefes Abtragen verletzt die Haut und regt sie zu noch mehr Hornhautbildung an.
Wie wir helfen
Wir tragen überschüssige Hornhaut schonend ab, glätten die Rissränder und versorgen tiefe Rhagaden fachgerecht, damit sie abheilen können. Anschließend beraten wir Sie zur passenden Pflege für zu Hause. Bei Diabetes ist das besonders wichtig, denn Risse können sich unbemerkt entzünden – mehr dazu in unserem Ratgeber Diabetischer Fuß.